Unsere Reise: Wie aus einem Team eine Vision wurde
In unserem vorherigen Beitrag „Eine Hochzeit, eine Vision, ein Problem“ hatten wir euch erzählt, wie die Idee zu PictoMento entstanden ist. Aber eine Idee ist noch lange kein fertiges Produkt. Der Weg von einer schönen Idee zu einem richtigen Unternehmen ist eine Geschichte über Verbindungen, das richtige Timing und die Magie, die entsteht, wenn die richtigen Leute zusammenkommen.
Es war Oktober. Ich saß in meinem Lieblingscafé, Café MaBe, hielt eine Tasse Kaffee in der Hand und war umgeben vom köstlichen Duft hausgemachter Backwaren. Ich hatte keine große Vision, sondern war einfach nur begeistert davon, das bisher Gelernte anzuwenden und etwas zu schaffen, das Fotografen lieben würden. Ich wusste nicht, was daraus werden würde, aber die Möglichkeiten beflügelten mich.
Ich wandte mich an einen Freund und ehemaligen Kollegen, um Hilfe bei einer kleinen App für meine eigenen Hochzeitsfotos zu bekommen – einer privaten Galerie, die ich mit meinen Liebsten teilen konnte. Es sollte ein einfaches persönliches Projekt werden. Damals hatte ich keine Ahnung, dass daraus einmal ein Unternehmen entstehen würde. Als das Produkt langsam Gestalt annahm, wussten wir, dass wir eine Marke dazu brauchten. Wir brauchten ein Erscheinungsbild, das Fotografen mögen würden. Etwa zur gleichen Zeit wollte eine andere Freundin, eine erfahrene Marketingexpertin mit einem guten Blick für klare Ästhetik, ihre kreativen Fähigkeiten einbringen. Sie stieg ein, und mit gemeinsamer Teamarbeit erweckten wir unsere visuelle Identität zum Leben – die Verwandlung war bemerkenswert. Plötzlich hatten wir ein professionelles Erscheinungsbild, das uns das Selbstvertrauen gab, Fotografen anzusprechen – eine professionelle, ausgefeilte Ästhetik, mit der sich unglaubliche Fotografen wie @Esmefilmandphotography sofort wohlfühlen würden.
Als sich das Team langsam formierte, verlagerte sich unser Fokus darauf, etwas wirklich Besonderes zu schaffen. Wir wollten nicht nur Funktionen entwickeln, sondern ein Erlebnis schaffen. Wir wollten einen Workflow entwickeln, der so intuitiv und angenehm ist, dass Fotografen ihre Arbeiten gerne auf PictoMento präsentieren. In dieser Phase drehte sich alles um Verbindungen. Wir hatten das große Glück, eine Gruppe fantastischer Fotografen an Bord zu holen, die an uns glaubten und sich die Zeit nahmen, das Produkt mit ihrem Feedback zu verbessern. (Vielen Dank an @Dino, @Esmefilmandphotography und @Robinotof). Das war es. Ich konnte spüren, wie sich die Dynamik veränderte. Ich arbeitete immer noch Vollzeit, aber ihr Glaube an das, was wir taten, beflügelte meine Abende und Wochenenden. Ein Testlauf mit meinen eigenen Hochzeitsfotos zeigte mir, dass das Projekt Potenzial hatte.
Als unsere Vision wuchs, wussten wir, dass uns noch ein Teil fehlte, um das Puzzle zu vervollständigen. Dann kam Daniel, mein Mitgründer. Er war das fehlende Glied, die ruhige Hand und der strategische Kopf, der uns half, unsere Leidenschaft in einen Plan umzusetzen. Mit Daniel an Bord fühlte sich unser Team komplett.
Dann kam der Tag. Das vierköpfige Team – meine Mitgründer und ich – traf sich vor dem offiziellen Gebäude. Es war ein klarer Wintermorgen, und wir sprühten vor Energie. Wir unterzeichneten die Papiere. Wir hatten es geschafft. Wir gründeten unser Unternehmen, die Evolo Software GmbH, als Heimat für unser Produkt PictoMento.
Die Reise seit jenem Café im Oktober war ein unglaubliches Abenteuer. Wir sind ein Team, das durch eine gemeinsame Vision und Leidenschaft vereint ist und von Kaffee und Entschlossenheit angetrieben wird. Wir haben hart daran gearbeitet, PictoMento zu einer Plattform für Fotografen zu entwickeln, die ihnen die Möglichkeit gibt, ihre wunderschönen Arbeiten zu teilen und gleichzeitig die Privatsphäre der Erinnerungen ihrer Kunden zu wahren.
Und wenn wir in die Zukunft blicken, wird mir bewusst, dass die besten Wege oft diejenigen sind, die man nicht kommen sieht.