Vor gut einem Jahr habe ich meine große Liebe geheiratet. Umgeben von Freunden und Familie, voller Emotionen, Nähe und internationaler Verbundenheit. Uns war wichtig, dass alle wirklich im Moment sind – ohne Ablenkung durch Handys oder ständige Fotos. Deshalb haben wir zwei großartige Fotografen (@esmefilmandphotography) engagiert und unsere Gäste gebeten, ihre Telefone in der Tasche zu lassen.
Das Ergebnis? Ein Tag voller echter Begegnungen, spontaner Gespräche und wertvoller Erinnerungen, die wir für immer behalten wollen.
Die Fotos wurden später über eine Plattform wie Pic-Time bereitgestellt – praktisch und bequem, wie viele Tools, die Fotografen heute nutzen. Doch während ich den Prozess durchging, kam mir ein Gedanke, der mich nicht mehr losließ:
Wie teilen wir solche Erinnerungen im Jahr 2025 eigentlich in einer sicheren Art und Weise?
Die kurze Antwort ist: Es ist kompliziert. Viele Fragen kamen für mich auf (Auf die ich in späteren Blogposts noch eingehen werde):
- Wie bewahre ich als Kunde Fotos und Videos langfristig und sicher auf?
- Wie teile ich diese Erinnerungen mit Gästen, ohne ihre Privatsphäre zu verletzen?
- Und warum spielt der Freundes- und Familienkreis für Fotografen eine viel größere Rolle, als man auf den ersten Blick denkt?
Diese Fragen führten zu einem kleinen Geistesblitz und schließlich zur Idee von PictoMento.
Mit PictoMento wurde aus dem Traum Realität.
Für mich sind Fotografen wahre Helden. 🦸🦸♀️
Ihr haltet Momente fest, die man nicht noch einmal erlebt. Ihr sorgt dafür, dass aus einem Tag eine Erinnerung wird und aus einer Erinnerung eine Geschichte, die Menschen immer wieder berührt.
Doch sobald die Fotos ausgeliefert sind, beginnt für viele Kunden ein Problem:
Wie teile ich diese Galerie nun richtig?
Denn ihr fotografiert nicht nur das Brautpaar, sondern alle, die den Tag mitgestaltet haben. Und plötzlich sollen eure Kunden entscheiden, wer welche Bilder sehen darf und was mit den Fotos passiert. Gerade beim Thema Privatsphäre sind Unsicherheit und Fragen praktisch vorprogrammiert.
Dabei wäre die Lösung eigentlich ganz einfach:
Was wäre, wenn …
… jede Person einen eigenen Zugang bekäme,
… und nur die Bilder sieht, auf denen sie wirklich vorkommt,
… und selbst bestimmen kann, wie sichtbar oder privat diese Fotos sein sollen?
Gerade in einer Zeit, in der KI und Deepfakes real sind, ist es wichtig, Menschen Kontrolle über ihr digitales Bild zu geben, besonders Eltern, die ihre Kinder schützen wollen. Manche teilen gerne öffentlich, andere lieber gar nicht. Und das ist völlig okay.
Mit PictoMento geben wir den Gästen ein Mitspracherecht und euch als Fotografen ein Feature, das Vertrauen schafft.
Das Ergebnis: Die Mehrheit der Gäste findet dieses Vorgehen gut, weil sie sich ernst genommen fühlt. Und dieses gute Gefühl überträgt sich automatisch auf euch.
„Unmöglich.“ – dachten viele. Also haben wir es möglich gemacht.
Natürlich klingt das zunächst komplex. Verschiedene Menschen, unterschiedliche Privatsphären-Einstellungen, individuelle Zugänge – ein technisches Monsterprojekt.
Aber genau solche Herausforderungen lieben wir.
Mit viel Kaffee, Ausdauer und einer ziemlich großen Portion Begeisterung haben wir eine Plattform gebaut, die diese Vision Realität werden lässt:
PictoMento – mehr als nur eine Online Galerie für Fotografen.
Es ist ein Ort, an dem Erinnerungen sicher aufgehoben sind und gleichzeitig ein Erlebnis, das eure Arbeit als Fotograf noch wertvoller macht. Ein System, das euren Kunden das Teilen erleichtert, Gästen Kontrolle gibt und euch zu echten Vertrauenspersonen macht.
Ich freue mich darauf, dass ihr Teil dieser Reise werdet.
Noch ein Kaffee?
Robin
